Hier geht es weiter mit Frank und Bernd,  im dritten Teil .......

Meine beiden Freunde 16 ( Lehrling Frank )

Eine wichtige Entscheidung stand an - welchen Beruf wollte Frank erlernen ? Viele Jungen in seinem Alter waren technisch interessiert, ganz vorne auf der Wunschliste stand Autoschlosser. Ja, so hießen früher die heutigen Mechatroniker, und jeder konnte mit der Berufsbezeichnung etwas anfangen.

Auch Frank wollte unbedingt Autoschlosser werden, seine Mutter fuhr einen VW 1600 mit Fließheck, den sie vor einem halben Jahr bei der Möller OHG, einem nahe gelegenen VW Autohaus neu gekauft hatte. Frank packte seine letzten Zeugnisse zusammen, zog sich anständig an und fuhr mit der Mutter ins Autohaus.

Im Kundenraum mussten sie einen Augenblick warten, dann durften sie in das Büro von Herrn Möller. Freundlich empfing sie Herr Möller und als er den Berufswunsch von Frank hörte, musterte er ihn von oben bis untern, stellte fest, das er kräftig gebaut war und einen gesunden Eindruck machte und er warf einen Blick in Franks Zeugnisse. Die Noten waren gut, Franks Familie war als zuverlässig und ordentlich bekannt und so kam man schnell zu einem Abschluß. Frank erhielt einen Lehrvertrag  und konnte gleich nach der Schulentlassung  anfangen. Es folgte eine Betriebsbesichtigung, Herr Möller ging voraus und zeigte Frank die Werkstatt.  Acht Arbeitsplätze, 1 Meister, 6 Autoschlosser, 2 Blechschlosser und eine Lackiererei mit 2 Lackierern, im Lager 2 Lageristen und als Lehrling Ingo, der 16 jährige Sohn von Herrn Möller, im Büro 3 Angestellte und in der Werkstatt 7 Lehrlinge, es war schon ein größerer Betrieb.

Freudig verließen Mutter und Sohn das Autohaus. Frank hatte seinen Wunschberuf  und noch nicht einmal 3 Kilometer Arbeitsweg um zur Lehrstelle zu fahren.

So stand er dann an einem Montag morgen um 7.45 Uhr vor der Werkstatt. Immer mehr Angestellte kamen mit ihren Autos und natürlich auch die anderen Lehrlinge. Alle musterten Frank, er stellte sich ordentlich vor und als der Meister kam, öffnete er die Tür zur Werkstatt.

Die Lehrlinge hatten einen eigenen Aufenthaltsraum, jeder hatte seinen Spind, in der Mitte stand ein großer Tisch und dazu 8 Stühle. Bei den Gesellen sah es ähnlich aus, sie hatten ihren eigenen Raum. Plötzlich ging alles sehr hektisch zu. Die Lehrlinge zogen sich vor ihrem Spind um, denn in der Werkstatt mussten sie eine blaue Latzhose und Jacke tragen, natürlich mit VW – Abzeichen. Es klingelte, das Zeichen zum Arbeitsbeginn – es war 7.30 Uhr. Nur Frank stand im Raum, er hatte noch keine Arbeitskleidung bekommen. Der Meister kam zu ihm, er bekam seinen Arbeitsanzug und wurde einem Gesellen zur Ausbildung zugeteilt.

Um 9.30 Uhr klingelte es zur Frühstückspause und wieder saßen alle Lehrlinge am Tisch. Kaffee und Butterbrote wurden ausgepackt und Frank stellte sich noch einmal allen vor. Hannes und Max waren im 4. Lehrjahr, sie hatten auch schon ein eigenes Auto und forderten von Frank einen ordentlichen Einstand. Eine Flasche Korn – forderte Max, die kannst du nebenan von Edeka holen, aber laß dich nicht dabei erwischen – hier ist Alkoholverbot !

Gleich zu beginn der Mittagspause eilte Frank zum Edeka – Markt und kaufte eine Flasche 0,7 Ltr. Oldesloer – Korn. Damit schlich er sich in die Werkstatt zurück. Er stellte die Flasche auf den Tisch, die Lehrlinge waren begeistert und jeder nahm einen Schluck und gab die Flasche weiter. Sie war fast leer als der Meister in den Raum kam, er sah gerade noch wie Frank die Flasche in seinem Spind versteckte. Was hast du denn da, hier stinkt es nach Schnaps fragte er Frank. Nichts- erwiderte Frank und schloß schnell die Tür. Der Meister öffnete den Spind, nahm die Flasche an sich und schob Frank vor sich her in das Büro von Herrn Möller.

Frank wurde zur Rede gestellt und schnell wurde klar, dass die Flasche bis vor kurzem noch voll war und die Lehrlinge bereits einen kräftigen Schluck genommen hatten.

Herr Möller war fassungslos, er rief bei Franks Mutter an und fragte sie vorsichtig, ob bei ihnen zuhause evtl. Alkoholprobleme bekannt sind oder wie es zu so etwas kommen kann. Franks Mutter fehlten die Worte. So geht es natürlich nicht gab Herr Möller noch einmal zu bedenken und beendete das Gespräch mit Franks Mutter. Sie gingen zurück in den Aufenthaltsraum der Lehrlinge, und Max bestätigte, das sie als Einstand eine Flasche Korn gefordert hätten, aber natürlich nach Feierabend, auf dem Edeka – Parkplatz und nicht hier in der Mittagspause, wo sowieso Alkoholverbot herrscht.

Herr Möller konnte es noch immer nicht glauben, der neue Lehrling bringt am 1. Tag eine Flasche Korn mit und füllt in der Mittagspause die Lehrlinge ab . . . . .  das hatte es noch nicht gegeben. Sei froh dass du nicht mein Sohn bist - gab Herr Möller zu Bedenken – eine letzte Mahnung - und im gleichen Atemzug versetzte er Frank eine schallende Ohrfeige.
Es war  Feierabend - 17.00 Uhr  - als die Lehrlinge vor ihren Spinden standen und sich umzogen. Ingo, der Sohn vor Herrn Möller ging zu Frank und fragte ihn vorsichtig, ob der denn noch nach Feierabend zu seinem Vater kommen soll – Nein, erwiderte Frank, ich muß jetzt sofort nach Hause, mal sehen was mein Vater dazu meint . . . . . . .

Frank zog sich seine Lee – Jeans an, setzte sich auf sein Fahrrad und fuhr nach Hause. Vorsichtig schaute er in die Garage, nein, sein Vater war noch nicht von der Arbeit zurück. In diesem Moment öffnete die Mutter die Haustür mit den Worten: Frank, sofort herkommen, was denkst du dir eigentlich dabei ? – sofort in dein Zimmer – mal sehen was dein Vater dazu sagt ! Frank ging in sein Zimmer im Obergeschoß und legte sich auf sein Bett. Das gibt ein Arschvoll, das war ihm klar. Seit  einem Jahr lag der Rohrstock unbenutzt auf dem Bücherregal und jetzt, wo er fast aus dem Alter heraus war – da sollte es noch einmal mit 16 Jahren eine Tracht setzen ?

Frank stand auf und rieb sich über die Hinterbacken. Sehr dick war die Jeans nicht, man konnte sogar den Slip darunter fühlen. Er stand vor dem Kleiderschrank, öffnete die Tür und nahm seine alte kurze Lederhose heraus. Seit dem letzten Sommer hatte er sie nicht mehr getragen, sie war zu eng geworden und sehr speckig, aber wenn der Rohrstock tanzte, dann war die kurze Lederhose das Beste was er hatte. Schnell zog er sich die Jeans aus und die Lederhose an. Sie war wirklich eng und speckig. Frank zog sie über, zog sie stramm und bekam dann gerade noch die beiden vorderen Reißverschlüsse hochgezogen, als er unter seinen Vater im Flur hörte.

Er wusste was folgen würde und strich sich immer wieder über die strammen Lederbacken, während er nach unten in den Flur lauschte. Eine Tür öffnete sich, der Vater rief laut nach Frank und ging weiter in das Arbeitszimmer. Frank traute sich nicht richtig, plötzlich stand der Vater unten im Flur mit dem Rohrstock vor der Treppe. Sofort hierher ! befahl Franks Vater. Langsam kam Frank die Treppe herunter und folgte seinem Vater in das Arbeitszimmer. Der Stuhl stand schon in der Zimmermitte, wortlos legte sich Frank über die Lehne und hielt sich vorne an den Stuhlbeinen fest. Muß ich da noch was zu sagen fragte ihn der Vater,  wer Schnaps kauft, ihn bei der Arbeit trinkt und die Kollegen zum mittrinken auffordert und damit die ganze Familie lächerlich macht und als Trinker abstempelt, der kann auch mit 16 Jahren noch eine ganz ordentliche Tracht vertragen und wenn du so weitermachst, ist das nicht die letzte. Frank hatte kaum zugehört, aber den ersten Hieb mit dem dicken Rohrstock spürte er sehr schmerzhaft auf seinen ledernen Hinterbacken. Der Vater hatte ordentlich ausgeholt und schon tanzte der gelbe Onkel zum zweiten Mal quer über beide Hinterbacken. Frank strampelte mit den Beinen, der Vater hielt ihm mit der linken Hand am Gürtel stramm fest und der dritte Hieb klatschte über beide Backen. Nach 20 Hieben war schluß. Frank durfte hochkommen und rieb sich die speckigen Backen. Da betrat die Mutter den Raum, sie sah ihren Sohn mit der Lederhose. Die Hose wird dich nicht schützen drohte sie, eben noch in der Jeans und dann schnell die Lederne anziehen ?  Die Mutter war wütend, runter mit der Hose befahl sie Frank und dann noch mal von vorne. Frank war unsicher, er sah zu seinem Vater hinüber, der aber hatte die Situation erkannt. Wir sind noch nicht fertig erwiderte er seiner Frau, es folgen noch 5 Hiebe ohne Lederhose. Frank erschrak, öffnete die Lederhose und ließ sie bis zu den Knien herunter. Der Vater deutete mit dem Rohrstock auf den Stuhl und Frank legte sich wieder über. Noch 5 Hiebe folgten mit dem dünnen Rohrstock auf den strammgezogenen Slip, bis Frank es überstanden hatte und sich die Lederne wieder hochzog.

Frank verschwand in seinem Zimmer. Beim Abendbrotessen erschien er wieder in seiner Jeans und erzählte den Eltern noch einmal den Hergang mit der Kornflasche.

Am nächsten Tag um 6.30 Uhr klingelte Franks Wecker. Er stand auf, zog sich an und setzte sich an den Frühstückstisch. Die Mutter hatte ihm Brote geschmiert und eine Thermoskanne voll Kaffee gekocht, als er gegen 7.10 Uhr das Haus verließ. Im Autohaus Möller OHG empfingen ihn die Lehrlinge mit einem großen Hallo. Haste wieder Schnaps mit, waren die ersten Fragen. Frank war schweigsam. Er stand vor seinem Spind, zog die Jeans aus und hängte sie hinein. Du hast aber den Arsch voll gekriegt - schoss es Ingo heraus, er war der erste der die roten Striemen auf Franks Hintern entdeckte. Alle drehten sich zu Frank und es war deutlich zu sehen, der Hintern war immer noch rot und unter dem Slip waren einzelne Striemen zu sehen. Hannes schaute genauer – habt ihr einen Rohrstock zuhause fragte er Frank – bei meinem Bruder sieht das auch immer so aus wenn er Dresche kriegt. Frank war das alles peinlich, ja, ja sagte er leise und zog sich die Arbeitshose an.

                       

                           

                                                 

Meine beiden Freunde 17 ( Besuch bei Bernd )

Auch Bernd war nun 16 Jahre alt und hatte seine letzten Sommerferien, ehe seine Berufsausbildung als Beamter bei der Post beginnen sollte. Es war der Wunsch seines Vaters, der es ja selber zwischenzeitlich zum Postoberinspektor gebracht hatte, daß auch sein Sohn einen sicheren Posten als Beamter anstreben sollte. Bernd genoss die letzten Ferien, bis eines Tages sein 12 – jähriger Neffe zu Besuch kam, da dessen Eltern gerade ein Haus bauten und kurz vor dem Einzug standen. Ihren Sohn Torsten gaben sie bei Bernds Eltern ab, es konnte sich sonst keiner um ihn kümmern, er hatte ja auch Ferien und war auf der Baustelle nicht mehr gerne gesehen, da er ständig zwischen den Handwerkern herumlief, sie ärgerte und auslachte, so dass seine Eltern ihn woanders unterbringen mussten.

Da stand er nun eines Morgens, kurze Lederhose, blaues Hemd und Sandalen an den Füßen. Sehr viel mehr hatte er nicht eingepackt, er sollte ja nur einige Tage bleiben. Die Beiden freundeten sich schnell an, sie schliefen zusammen in Bernds Zimmer und unternahmen viel gemeinsam. Torsten war nicht dumm und merkte schnell, dass er der Mittelpunkt von Bernds  Familie wurde und sich einiges herausnehmen konnte. Er war ein flotter Bengel, leider kaum erzogen und zu jeder Dummheit bereit. 

Die ersten Tage verliefen problemlos, für Torsten war alles noch fremd, aber so nach 3 Tagen hatte er alle Scheu überwunden und sich gut eingelebt. So gut eingelebt, dass er auch bei Frank in den nachbarlichen Garten ging, sich dort die Früchte von den Bäumen holte, - kam und ging wann er wollte - und machte was er wollte. Es gab mehrfach Auseinandersetzungen im Nebenhaus, die so lautstark waren, das Frank es mit anhören konnte. Er habe sich an Regeln zu halten, an Zeiten zum Essen – und sich gegenüber den Nachbarn ordentlich zu verhalten, das war immer wieder von Bernds Eltern zu hören. Die Ermahnungen nützten nicht viel, auch Franks Vater besuchte die Nachbarn und beschwerte sich mehrfach über Torsten, da er wieder im nachbarlichen Garten herumsträunte und Obst mitnahm. Bernd wurde angehalten, besser auf Torsten aufzupassen – er war für ihn verantwortlich – und sollte die Missstände schnellstmöglich abstellen. Aus einer Woche waren nun schon 2 Wochen mit Torsten geworden, der Einzug seiner Eltern im Neubau verzögerte sich. Immer wieder gab es Ärger mit Torsten, Bernd setzte sich durch, er verprügelte ihn einmal ganz kräftig im Garten und sperrte ihn dann im Gartenhaus ein. Frank und seine Eltern freuten sich darüber, aber ehe sie sich umsahen, war er durch das Fenster wieder ausgestiegen und tollte im Garten umher.

Torsten kannte keine Grenzen, Bernds Eltern waren völlig fertig, so etwas kannten sie nicht und Torsten sollte schnellstmöglich zu seinen Eltern zurück. Zwei Tage später kamen seine Eltern mit dem Auto vorgefahren und verschwanden in Bernds Doppelhaushälfte.  Hoffentlich nehmen sie ihn mit flehte Franks Mutter, hier muß endlich wieder Ruhe einkehren.

Der Besuch dauerte nur etwa 1 Stunde und die Eltern von Torsten fuhren ohne ihren Sprössling zurück. Franks Vater konnte es kaum glauben, der Bursche blieb weiter im Nachbarhaus und als Bernds Eltern auf die Terrasse saßen, sprach Franks Mutter sie an.

Der Vater von Bernd blieb ruhig. Torsten sollte noch etwa zwei Wochen bleiben, der Einzug im Neubau verzögert sich noch, aber Torsten hat sich ab sofort zu fügen und ordentlich zu benehmen. Bernd wird auf ihn aufpassen, so dass keine Schwierigkeiten mehr zu erwarten sind. So ganz beruhigte Franks Eltern das Gespräch nicht, es wäre ihnen lieben gewesen, wenn Torsten abgereist wäre.

Nach nur 2 Tagen trafen Franks Eltern zufällig auf Torsten,  er saß in ihrem Gartenhaus und aß  geklaute Birnen aus ihrem Garten. Sofort reifen sie Bernd, er sollte doch dafür sorgen, dass Torsten sich benimmt und den Garten sofort verlässt. …. Bernd kam dazu, er ging in das nachbarliche Gartenhaus, nahm Torsten und den Korb mit den geklauten Birnen mit, beide setzten dann sich auf ihre Terrasse nebenan und verspeisten in aller Ruhe die gestohlenen Birnen aus Franks Garten.

Das war nun doch zuviel. Der Vater von Frank klingelte nebenan bei Bernds Eltern. Der Vater von Bernd öffnete die Tür und hörte sich stillschweigend die Beschwerde an. Jetzt reichts  - der kann was erleben …  Bernds Vater schloß die Tür . . .

Kurz darauf war Ruhe auf der Terrasse. Bernds Vater hatte beide Jungen zu sich in den Flur gebeten und machte ihnen Vorhaltungen wegen des unglaublichen Verhaltens und der gestohlenen Früchte aus dem nachbarlichen Garten. Bernd sollte auf Torsten aufpassen, statt dessen hatte er sich mit ihm zusammen getan und sie haben gemeinsam die gestohlenen Früchte verzehrt, anstatt sie den Eigentümern zurückzugeben. Bernd ahnte schlimmes. Diebstahl war in den Augen seiner Eltern eines der schlimmsten Vergehen und führte immer zu einer strengen Bestrafung. Bernd -  hierher – befahl der Vater – und Bernd bückte sich langsam vor seinem Vater, der seinen Kopf zwischen die Beine klemmte und mit der rechten Hand die lederne Reitgerte von der Garderobe nahm. Nachdem er Bernds Jeans kräftig am Bund strammgezogen hatte tanzte die Gerte 25 mal auf Bernds Hintern, er gab keinen Mucks von sich gab, denn vor Torsten wollte er nicht wie ein Schwächling dastehen.

Bernd war fertig – Torsten hierher – befahl Bernds Vater. Torsten sah sich um. Er dachte nicht daran sich eine Tracht Prügel geben zu lassen, statt dessen flüchtete er über die Terrasse in den Garten. Bernd lief hinterher und versuchte ihn zu fangen, aber Torsten konnte ihm immer wieder entwischen. In der Zwischenzeit kam auch Bernds Vater auf die Terrasse. Er drohte mit der Gerte in der Hand – du kannst was erleben , rief er – sofort hierherkommen, aber Torsten dachte gar nicht daran  und versteckte sich im Garten. Das hörten natürlich auch Frank und seine Eltern im Nebenhaus. Schnell hatten sie begriffen worum es ging und Frank unterstütze Bernd bei der Jagd nach  Torsten.

Es dauerte keine fünf Minuten mehr, bis Frank und Bernd Torsten gefasst hatten und ihn zu Bernds Vater auf die Terrasse brachten. Torsten schrie wie am Spieß, er wehrte sich, trat gegen ihre Schienbeine  und beschimpfte sie alle als Verbrecher und bespuckte sie. Das reichte Bernds Vater nun endgültig. Er ging nicht in den Flur zurück, nein, er drückte Torsten auf der Terrasse zwischen seine Beine, zog seine kurze speckige Lederhose am Gürtel richtig stramm, und ließ dann die lederne Gerte kräftig auf seinem Hintern tanzen. Immer abwechselnd, einen links und einen rechts . . . . .. insgesamt 20 Hiebe. Torsten schrie und beschimpfte Bernds Vater.  Als er losgelassen wurde tanzte er umher und rieb sich die brennenden Hinterbacken. Und wieder begann er zu schimpfen – er beleidigte alle anwesenden als Verbrecher. Bernds Vater langte es erneut. Er griff sich Torsten noch einmal, schob ihn zwischen seine Beine und wieder tanzte die Gerte auf seiner kurzen speckigen Lederhose. Im Nebenhaus wurden Frank und seine Eltern Zeuge der Züchtigung. Sie spornten Bernds Vater an, es Torsten richtig zu geben, er hat es verdient !

Kräftig tanzte die Gerte auf Torstens Hintern. Torsten wehrte sich nicht mehr, er schimpfte nicht mehr, er heulte nur noch und bat darum aufzuhören. Bernds Vater ließ ihn frei und Torsten tanzte hinternreibend umher. Von der nachbarlichen Terrasse war Beifall zu hören – endlich setzte sich jemand gegen Torsten durch und zeigte ihm seine Grenzen auf.
 

                     

                            

                         

Meine beiden Freunde 18 ( Verwandte in Hamburg)

In der letzten Woche der Sommerferien setzten sich der 16 jährige Bernd und seine Familie in ihr Auto und fuhren nach Hamburg in den vornehmen Stadtteil Harvestehude, um dort die Familie von Bernds Mutter zu besuchen. Wer in  Harvestehude wohnt, gehört in Hamburg zu den betuchten Leuten, fast wie in der Elbchaussee, in Rissen oder in Blankenese. Große Villen stehen auf parkähnlichen Grundstücken. Es ist die Wohngegend der Kaufleute, der Reeder und der Fabrikanten.

Vor einem wuchtigen, geschmiedeten Stahltor blieben sie mit ihrem Opel Rekord stehen, Bernd sprang heraus und klingelte an der Sprechanlage. Er hörte die Stimme seiner Tante und ehe er sich versah, stand der 15 jährige Sebastian vor ihnen und öffnete das große Gartentor. Bernd begrüße seinen Neffen, sie hatten sich schon einige Monate nicht mehr gesehen. Bernds Vater fuhr den Wagen vor das Haus, wo die ganze Familie unter dem Eingangsportal wartete um ihre Gäste zu begrüßen. Bernd und Sebastian kamen zu Fuß hinterher und gingen gleich weiter in den Wintergarten, dort war der Kaffeetisch gedeckt.

Auch Sebastians Schwester, die 11 jährige Annette und der 13 jährige Bruder Rainer kamen dazu, es war Kaffeezeit. Bernd wollte sich gerade hinsetzten, als Sebastian ihn zurückzog und leise sagte: “warte bis die Eltern kommen “. Bernd dachte an vergangene Besuche und erinnerte sich schnell wieder daran, dass in diesem Hause etwas andere Regeln galten als er es gewohnt war. Die Kinder blieben hinter den Stühlen stehen, bis die Eltern kamen und sich setzten, erst dann folgen die Kinder. So war es hier üblich, und Bernd tat sich jedes Mal schwer, diese Regeln zu beachten.

Sebastians Vater war Jurist und im Vorstand einer großen Aktiengesellschaft, er war ein einflussreicher Mann und sehr vermögend.

Bernds Teller war leer gegessen, er stand halb auf und griff über den Tisch zu der Platte mit dem Apfelkuchen, Sebastian sah ihn etwas hilflos an und schon haute ihm Sebastians Mutter mit den Worten: “ möchtest du noch ein Stück Kuchen ? “ ganz kräftig auf die Finger. Bernd erschrak und erwiderte  “Ja“ und wollte gerade wieder zugreifen, als Sebastians Mutter die Platte anhob, sie ihm herüberreichte und dann sagte: “Bitte“.  Bernd griff zu und legte sich 2 Stücke auf seinen Teller. Es war ruhig geworden am Tisch, alle starrten Bernd an, der nahm sich die Schlagsahne und begann zu essen. “Bei uns heißt es danke“ mit diesen Worten unterbrach Sebastians Vater die Stille. Bernd konnte darauf nicht antworten, er hatte den Mund voller Kuchen und nickte mit dem Kopf.

“Legt ihr denn gar keinen Wert mehr auf Erziehung und Tischmanieren “ warf Sebastians Mutter ein und sah vorwurfsvoll zu ihrer Schwester hinüber. So etwas hätte sich Sebastian mal erlauben sollen,  ich glaube da wäre er mit Joachim schon im Herrenzimmer. Joachim, Sebastians Vater, ergänzte: “Und da  hätte es eine ordentliche Tracht mit dem Rohrstock gegeben “ Sebastian sah nach unten, er wurde rot und schämte sich bei diesen Worten vor seinem Neffen. Auch seinem Bruder Rainer erging es ähnlich, er schaute weg und tat so als ob er nichts gehört hätte. “ So wie letzte Woche, als Sebastian 2 Stunden verspätet nach Hause kam – und wir haben gewartet und überall herumtelefoniert.“ ergänzte der Vater.

Die Situation entspannte sich etwas, auch Bernds Vater mischte sich mit den Worten ein:“ Bei Bernd ist es schon einige Monate her - da hat es aber ordentlich was mit der Gerte auf die stramme Lederhose gegeben, das hält lange vor “. Der 16 jährige Bernd wurde rot im Gesicht, er stand auf, zog seinen Neffen Sebastian am Hemd hoch und wollte mit ihm rausgehen. “ Dürfen wir aufstehen ?“ fragte Sebastian noch ganz schnell,  und ging, ehe er eine Antwort bekommen hatte,  mit Bernd in den Garten.

“Die spinnen wohl “ waren seine ersten Worte zu Bernd  “hast du es wirklich mit einer Gerte bekommen, habt ihr denn keinen Rohrstock ?“  “Nö“ erwiderte Bernd, “einen Rohrstock haben wir nicht und die Gerte von meiner Schwester hängt sowieso immer an der Garderobe, da gibt’s schon immer was mit und die zieht auch nicht so wie ein Rohrstock. Darum sehe auch immer zu, das ich die Lederhose dabei anhabe.“ Sebastian sah an sich herunter : “So wie meine, ich habe die auch jeden Tag nach der Schule an, und  wenn ich zu meinem Vater in das Herrenzimmer muss, dann sowieso“ entgegnete Sebastian. “ Bei Rainer ist es genauso, der kriegt es noch öfter als ich, der ist in der Schule fauler und wehe der bringt eine schlechte Zensur mit nach Hause…….“  Beide Freunde gingen in das Gewächshaus, in dem auch eine Sitzecke mit Gartenmöbeln stand.  “Und du willst jetzt was lernen?“ fragte Sebastian und Bernd schwärmte von seiner bevorstehenden Ausbildung bei der Post, wenn dann das erste Geld kommt und ein Moped ist auch schon gekauft. “ Wir müssen Abitur machen“ entgegnete Sebastian “Und nicht schlechter als mit einer 2“ ergänzte er, “wir kriegen schon Nachhilfe“. So schwärmten beide von ihrer Zukunft.

Nach einiger Zeit hörten sie Rufe von Rainer. Rainer lief durch den großen Garten und rief immer wieder nach Sebastian. Die Jungen versteckten sich vor ihm, sie wollten den kleinen Bruder nicht dabeihaben wenn sie sich wie Männer unterhielten. Gegen 18.00 Uhr traten sie den Rückweg an und schlenderten zur Villa zurück. Nun hatte Rainer sie entdeckt. Er lief auf die Beiden zu und schrie Sebastian an:“ Wo bleibst du ? Vor einer Stunde war die Klavierlehrerin hier, ich habe dich überall gesucht. Jetzt ist sie  wieder weg, du kannst gleich was erleben !“ Sebastian erschrak – dann fiel es ihm wieder ein, heute Nachmittag um von 16.00 bis 17.00 Uhr hatte er Klavierstunde und das voll vergessen. “ Vati ist wütend, du sollst sofort reinkommen“ ergänzte Rainer.

Sebastian faste sich mit beiden Händen an den Hosenboden seiner kurzen Lederhose. “ Das gibt was mit dem gelben Onkel “ sagte er leise zu Bernd. Er hatte eine wirklich stramm sitzende, dunkelgrüne kurze Lederhose an, die am Hintern schon abgewetzt war und ihm gerade noch passte. “Aber doch nicht wenn wir dabei sind “ warf Bernd ein um seinen Freund etwas zu trösten. “Da kennst du meinen Vater aber schlecht, es geht im Herrenzimmer über den Sessel, und dann tanzt der gelbe Onkel - unser Erziehungsrohrstock “ – wie mein Vater immer sagt.

Zögerlich betraten beide das Haus durch den Wintergarten als Sebastians Vater sie kommen hörte. “Halt mal mein Sohn, wo warst du vorhin als Frau Ahrens zum Klavierunterricht hier war ?“ Fragte Sebastians Vater und sah seinen Sohn dabei streng an. “Wir waren im Gewächshaus“  erwiderte Sebastian,  als Rainer dazu kam und gleich ergänzte:“ Und da habt ihr euch versteckt als ich euch  wegen der Klavierlehrerin gesucht habe ! Ich habe euch überall gesucht und gerufen“. “Habt ihr euch versteckt ?“ fragte daraufhin Bernds Vater, der auch am Tisch saß. Bernd sagte nichts mehr – „Ob ihr euch versteckt habt will ich wissen ?“, legte Bernds Vater noch einmal nach. “Ein bisschen geduckt hatten wir uns wohl gerade als Rainer vorbeikam“, sagte Bernd leise. Sebastians Vater stand auf und ging mit den Worten:“ komm mal mit ins Herrenzimmer, da brauchst du dich nicht ducken, da kannst du dich gleich überlegen“ auf seinen Sohn zu und schob ihn vor sich in das nebenan liegende Herrenzimmer.

Die Tür blieb auf. Reiner, aber auch  Bernd und sein Vater, konnten in das Herrenzimmer sehen. Sebastian stand vor seinem Vater, die Hände wieder hinten an der Lederhose, als der Vater noch einmal wiederholte: “ Also keine Lust zum Klavierunterricht, als ich Rainer schickte um euch zu suchen, habt ihr euch versteckt. Ich habe hier mit Frau Ahrens über 30 Minuten gewartet, mußte ihr das Geld für die Stunde Unterricht bezahlen und habe mich für dich entschuldigen müssen, weil du keine Lust hattest den Termin wahrzunehmen. – Hol den gelben Onkel und überlegen !“

Sebastian ging in die eine Ecke des Herrenzimmers, dort stand der Rohrstock hinter einem Telefonschränkchen an der Wand angelehnt. Er war so etwa 80 cm lang und dünn, ein sehr biegsamer und zügiger Rohrstock wie Sebastian bestätigen konnte. Er nahm den Rohrstock in die Hand und übergab ihn seinem Vater. Dann legte er sich über die Armlehne des großen Ledersessels. “Hose stramm!“ befahl der Vater. Sebastian stand noch einmal auf und zog mit beiden Händen seitlich seine kurze Lederhose stramm hoch, so stramm, dass sie nun faltenlos über seinen Hinterbacken lag. Er legte sich wieder über die Sessellehne, die Hose zog sich beim bücken noch strammer. “Was hast du unter?“ fragte Sebastians Vater und strich mit der rechten Hand über seinen ledernen Hintern. “Einen Slip“ erwiderte Sebastian, während sein Vater noch einmal die Hinterbacken genau betrachtete und fühlte. “Einen knappen Slip“ wiederholte Sebastian noch einmal – “und weiter nichts“. Sein Vater konnte die Konturen auf den Hinterbacken sehen und fühlen. Er war zufrieden und schlug den Rohrstock einmal durch die Luft. “24 mit dem gelben Onkel“ sagte sein Vater laut, “12 für den Klavierunterricht und noch einmal 12 für das verstecken –  Kommst  du hoch oder hälst die Hände vor den Hintern, dann kommt die Hose runter “.

Dabei stellte er sich vorne neben Sebastians Kopf, holte Schwung und der Rohrstock zog diagonal über seine ledernen Hinterbacken. Es klatschte laut und auch das übliche Pfeifen des Rohrstocks hörten die Gäste im Wintergarten. Sebastian hielt still – nur ein leises Auahhhhh war von ihm zu hören. Das klatschen war bis in die Küche hinein zu hören, nun kamen auch die beiden Mütter in den Wintergarten, als gerade der 3. Hieb deutlich zu hören war. “Sebastian kriegt eine Tracht “ mit diesen Worten empfing Rainer seine Mutter. Sie sah kurz um die Ecke in das Herrenzimmer als der Vater ausholte und der 4. Hieb aufklatschte. “Das hat er verdient “ gab sie zu bedenken, “einfach keine Lust zum Klavierunterricht haben, sich dann noch im Garten verstecken und wir müssen uns für ihn entschuldigen und die Klavierstunde bezahlen. Da hört der Spaß auf und dann gibt’s was mit dem Erziehungsrohrstock. Seit sie in der Schule sind, steht der gelbe Onkel hier im Herrenzimmer und bis sie ihr Abitur gemacht haben, wird er an  ihrer Erziehung kräftig mitwirken“.

Und wieder klatschte es im Herrenzimmer, Sebastian erhielt den 10. Hieb. Bernds Vater mischte sich in das Gespräch ein. Bernd ist nun 16 und aus der Schule, da werden wir die Gerte wohl nicht mehr gebrauchen. Aber denk dran “und dabei sah zu seinem Sohn herüber, “ zu alt bist du noch nicht und die Gerte bleibt an der Garderobe !“  Bernd sah nach unten, es war ihm peinlich, das so über ihn gesprochen wurde. Und wieder klatschte es im Herrenzimmer, der 12. Hieb traf auf Sebastians stramme Hinterbacken. Ein deutliches AUAHHHHH war zu hören, das dünne Stöckchen zog gut durch die Lederhose durch. Sebastian strampelte leicht mit den Beinen als der 13. Hieb ihn traf.

“Mit Rainer haben wir mehr Schulprobleme “  - das Gespräch  ging weiter – “ er bekommt schon Nachhilfe, ist aber immer noch zu faul. Da muss der gelbe Onkel  wieder nachhelfen, in der letzten Woche 2 Mal – 2 fünfen hintereinander, das geht nicht. Unsere Kinder sollen ja mal ein gutes

Abitur machen und danach studieren. Sie sollen Verantwortung übernehmen und für das Leben gerüstet sein.“ Auch Rainer drehte sich beiseite, ihm war das alles peinlich.

Im Herrenzimmer klatschte der 15. Hieb quer über Sebastians Lederhose. Er schlug etwas mit den Beinen aus und rutschte dabei leicht von der Sessellehne herunter. Der 16. Hieb traf daher den ledernen Hosenboden, der erste Teil des Rohrstocks landete aber auf Sebastians nacktem Oberschenkel. Erstmals schrie er leicht auf, er griff sich mit beiden Händen nach hinten und rieb kräftig die ledernen Hinterbacken. “ Hände weg – sofort “ war die Stimme seines Vaters zu hören. Sebastian rieb weiter – “Hände weg oder die Lederne kommt runter und den Rest gibt es auf den Nackten !“ Alle sahen in das Herrenzimmer, Sebastian rückte sich etwas zurecht, nahm die Hände vom Hintern und schon klatschte der 17. Hieb auf seine Hinterbacken. Der Vater machte zwischen den Hieben immer eine kleine Pause, so dass Sebastian Zeit hatte, sich neu darauf einzustellen. Der Vater nutze diese Pause um seinem Sohn die Lederhose noch einmal kräftig strammzuziehen. Dann folgte der 18. Hieb und Sebastians Mutter kommentierte weiter: “ Es ist ja auch merkwürdig, immer wenn eine Tracht ansteht, haben die Jungs ihre Lederhosen an. Da ist es schon anstrengend, mit dem gelben Onkel durchzukommen . . . . . .“

“ Das war bei Bernd auch so “ erwiderte sein Vater – “aber ich hatte ihn zwischen den Beinen fest eingeklemmt, da kann er sich nicht wegdrehen oder fallen lassen, und wenn er nicht spurt, dann tanzt die Gerte auch auf die nackten Oberschenkel – dann ist Ruhe . . . . . .“

Bernd sah zu Rainer hinüber und beide standen wortlos auf und verließen den Raum. Sie konnten die Peinlichkeit nicht mehr ertragen. Beim hinausgehen hörten die noch einmal ein leises AUAHHH – Sebastian erhielt seinen 23. Hieb mit dem Rohrstock.

Noch einmal klatschte es im Herrenzimmer, Sebastian erhielt den 24. Hieb. Mit leicht verweinten Augen stand er auf, er rieb sich die Hinterbacken und tanzte im Herrenzimmer umher. Der Vater legte den Rohrstock auf dem Tisch ab, strich seinem Sohn über den Kopf und ermahnte ihn:“ Mach das nicht wieder“. Sebastian war erlöst. Er nahm den Rohrstock und stellte ihn in die Ecke zurück. “Nie wieder“  versprach er seinem Vater, “ Nie wieder, du kannst dich auf mich verlassen“.

Er ging durch den Wintergarten aus dem Haus und traf dort auf Rainer und Bernd. “Na, war´s schlimm ?“ fragte Rainer und Bernd bewunderte seinen Neffen: “ Du hast dich tapfer gehalten, nur gut das wir keinen Rohrstock zuhause haben“.  Alle 3 Bengels verschwanden im Garten und waren dann pünktlich zum Abendbrot im Esszimmer.

Beide Familien saßen an dem großen Esstisch und als Bernd eine dicke Scheibe Schinken haben wollte und sich nicht traute über den Tisch zu langen, da passierte etwas für ihn unglaubliches. Seine Tante erkannte das er einen Wunsch hatte, sie fragte ihn, welchen Aufschnitt er denn gerne haben möchte, sie reichte ihm den Teller zu, Bernd nahm eine dicke Scheibe Schinken herunter und sagte für alle hörbar: “ danke ! “ Die Antwort von seiner Tante kam promt: “ Dann haben wir heute mit einer Tracht Prügel für Sebastian gleich 2 Jungen erzogen, Bernd hat Tischmanieren dazugelernt !

                       

                           

                             

Meine beiden Freunde 19 ( Probefahrt )

Der 17 – jährige Frank kam gerade in das 2. Lehrjahr als Autoschlosser im VW – Autohaus Möller OHG. Er hatte sich dort schnell mit der Technik vertraut gemacht, das Autofahren gelernt und war auch in seinem Freundeskreis ein geachteter Kamerad. Seine Berufsschulleistungen waren überdurchschnittlich und so stand einer erfolgreichen Ausbildung eigentlich nichts mehr im Wege.

Das Autohaus Möller OHG  besaß vor der Werkstatt einen großen Parkplatz, auf dem die Gebrauchtwagen angeboten wurden. Daneben befanden sich  weitere Stellplätze, auf denen die Kundenfahrzeuge vor und nach der Reparatur standen. Kamen die Kunden nach Feierabend oder vor Dienstbeginn mit ihren Fahrzeugen, so stellten sie diese auf dem Platz ab, schlossen das Fahrzeug zu und legten den Schlüssel vorne links auf das Vorderrad unter den Kotflügel. So war es mit der Werkstatt vereinbart.

An einem Samstag Abend  gegen 21.00 Uhr zogen Frank und seine Freunde zu Fuß durch die Stadt, um in die nahe gelegene Diskothek  zu gehen. “Und hier arbeite ich “ erzählte Frank  seinen Freunden und zeigte auf das Autohaus. Es war schon ein etwas größerer Betrieb und auf dem Parkplatz standen etwa 30 Gebrauchtwagen, u.a. auch ein älterer Porsche 356 den Frank nun seinen Freunden zeigte.

“Mit dem bin ich auch schon gefahren, der geht ab . . . .  . . “ und alle beneideten ihn etwas, wer lernt in seiner Ausbildung schon Auto fahren und darf das als 17 – jähriger auch täglich auf dem Firmengrundstück machen ? “ Und - wo ist der Schlüssel ?“ fragte Alex,  “Komm wir machen eine Probefahrt“ “Das wird nichts“ erwiderte Frank, “Die Schlüssel liegen alle im Verkäuferbüro und sind eingeschlossen“.  Die Freunde zogen weiter in die Disko. Gegen 23.00 Uhr war dort Schluss – es war nicht viel los. Frank und sein 17 – jähriger Freund Alex gingen langsam zurück. Sie hatten jeder nur 1 Bier getrunken  und standen plötzlich wieder vor dem Porsche auf dem Platz der Möller OHG. “ Und du meinst wir kommen nicht an den Schlüssel “ versuchte es Alex noch einmal. “Das wird nichts“ entgegnete Frank “Und `rumfahren können wir damit sowieso nicht“. “Also kannst du gar nicht fahren und darfst es auch nicht “ warf Alex schnell ein. “Natürlich kann ich fahren und ich darf es auch, aber nur hier auf dem Hof “ entgegnete Frank “.  “Ja, ja  - nimm mal den Mund nicht so voll uns bleib auf dem Teppich – du kannst gar nicht fahren !“ erwiderte Alex.

 Frank fühlte sich unverstanden. Er sah einige Meter weiter auf dem Reparaturparkplatz einen VW 1500, der zum Feierabend noch nicht dastand, also dort neu für Montag früh abgestellt wurde, ging zu dem Wagen und langte unter den Kotflügel auf das Vorderrad vorne links. Und tatsächlich, dort lag der Schlüssel. “Komm - ich zeige es dir, aber nur ganz kurz hier auf dem Platz“. Frank wollte Alex beweisen dass er fahren konnte. Beide stiegen in den Wagen ein, Frank startete und drehte einige Runden um das Werkstattgebäude. Plötzlich ging im Nebenhaus oben ein Fenster auf  und eine ältere Frau bat lautstark um Ruhe. “Ruhe – da unten, hier kann ja keiner schlafen“ rief sie immer wieder, nur Frank und Alex hörten es nicht in dem Wagen und fuhren immer weiter. So war knapp eine halbe Stunde vergangen, als ein Polizeiwagen von der Hauptstraße auf das Firmengelände fuhr, um dort nach dem Rechten zu sehen. Zu spät erkannten die beiden den Polizeiwagen. Frank bremste hart und sprang aus dem Fahrzeug – er sah sich kurz um, die Polizisten waren ausgestiegen und kamen auf das Fahrzeug zu, er lief hinter das Gebäude in die Dunkelheit und versteckte sich in einer Schuppenanlage, in der die Schrotteile der Werkstatt gesammelt wurden. Alex hatte die Situation nicht so schnell erfassen können, er saß noch im Wagen als die Polizisten das Fahrzeug erreicht hatten. “Fahrzeugdiebe auf frischer Tat ertappt “ waren die ersten Worte des Polizisten. Alex musste aussteigen und wurde von den Polizisten durchsucht. “Und wer war der andere ? “ fragte der zweite Polizist. “ Den kenne ich nicht “ antwortete Alex “ Der wollte mir diesen Wagen hier günstig verkaufen – ich habe damit nichts zu tun“. “Na, dann komm mal mit“ und schon schob der eine Polizist Alex auf den Rücksitz in den Polizeiwagen, während der andere den VW 1500 verschloss und über Funk den Werkstattinhaber über den Vorfall informieren ließ.

Auf der Polizeiwache wurde Alex noch einmal durchsucht. Seine Papiere wurden gesichtet und ein Vernehmungsbeamter begann mit der Befragung. In der Zwischenzeit klingelte bei Alex Eltern das Telefon, sie waren schon schlafen gegangen und die Polizei informierte sie über den Vorfall. Alex Vater wurde aufgefordert, seinen Sohn in der Polizeiwache abzuholen. Er zog sich an und machte sich mit dem Auto auf den Weg.

Die Vernehmung von Alex war fast abgeschlossen. Er beharrte weiter auf seinem Standpunkt, ihm hätte jemand das Auto zum Kauf angeboten, ein junger Mann, so 18 Jahre alt, der sich sehr gut auf dem Gelände auskannte und auch plötzlich den Schlüssel für den Wagen  hatte und sie hätten dann nur eine Probefahrt gemacht . . . . . . Alex Vater lass das Protokoll – Anzeige wegen Fahrzeugdiebstahl – Beihilfe zum Fahrzeugdiebstahl und lass ausführlich die Aussage seines Sohnes. Plötzlich gab er Alex eine kräftige Ohrfeige und sagte:  “Du wolltest ein Auto kaufen – ein Auto kaufen ohne Geld, von deinen ersparten 30 Mark -  und dann wolltest du damit wohl noch fahren – fahren ohne Führerschein – na warte wenn wir nach Hause kommen“. Alex Vater verabschiedete sich von den Polizisten mit den Worten:“ Das werde ich klären - sie hören morgen von mir . . . . “ und schob seinen Sohn durch die Tür in den Flur. Im Hintergrund konnte er deutlich die Worte eines Polizisten hören: “ Na, wenn das meiner wäre – der könnte 3 Tage nicht mehr sitzen “

Es war wohl so gegen 1.00 Uhr nachts als Alex mit seinem Vater das Haus betrat. Im Auto wurde kein Wort geredet,  die Atmosphäre war voller Spannung. Alex wollte gleich auf sein Zimmer gehen, als ihn sein Vater zurückhielt. “ Du bleibst hier – ins Wohnzimmer“  Alex ging in das Wohnzimmer und blieb im Raum stehen, er traute sich nicht sich hinzusetzten und ahnte, das da wohl noch einiges auf ihn zukommen würde. Kurz darauf  folgte ihm sein Vater, in der rechten Hand den kleinen Teppichklopfer mit 2 Schlingen, den er aus dem Besenschrank in der Küche mitgenommen hatte. Alex erschrak, seit über einem Jahr hatte er keine Dresche mehr bezogen, und nun mit 17 Jahren ?.
“Was war da los““ fragte der Vater. Alex bestätigte nochmals dass er das Auto kaufen wollte und wiederholte die Geschichte wie in seiner Vernehmung. Dem Vater reichte es. “Los, überlegen, über die Sessellehne. . . . “ Alex kannte die Prozedur. Er drehte den großen Clubsessel etwas herum und legte sich über die Rückenlehne, die Hände lagen auf den Armlehnen. “Taschen leer und Hose stramm“ befahl ihm der Vater. Alex nahm seine Geldbörse aus der Hinterntasche und zog mit beiden Händen seine Levis – Jeans am Gürtel stramm und legte sich wieder über. Der Vater stellte sich seitlich neben ihn und holte kräftig mit dem Teppichklopfer aus. Der erste Hieb klatschte auf beide Hinterbacken. Ein leises “Auah“ konnte Alex nicht unterdrucken, und schon klatschte der 2. Hieb auf seinen Hintern. “Was war da los ?“  und wieder fragte ihn der Vater, während der 3. Hieb auf seinem Hintern landete. “Die Wahrheit !“ sagte der Vater und der 4.5.6. und 7. Hieb zischte über beide Backen.

“Ich wollte das Auto kaufen“ wiederholte Alex noch einmal mit weinerlicher Stimme. Dem Vater reichte das. “Hose runter “ befahl er seinem Sohn. Alex kam hoch, öffnete langsam seine Jeans und streifte sie bis zu den Knien herunter. “Hose stramm und überlegen“ befahl der Vater ihm wieder. Alex zog seinen weißen Slip stramm über beide Hinterbacken und deutlich waren die Spuren der beiden Klopferschlingen auf seinem Hintern zu erkennen. Dann legte er sich wieder über. Der Vater holte kräftig aus und wieder landete der Klopfer auf Alex Hintern. Ein lautes AUAH konnte er nicht unterdrücken. “Was war da los“ fragte der Vater erneut – und  wieder klatsche der Klopfer hinten 4 mal über die Backen.

Alex kam hoch. Er rieb sich mit beiden Händen die brennenden Hinterbacken und tanzte im Raum umher. “Frank und ich haben eine Probefahrt gemacht, Frank wusste wo der Schlüssel liegt und wir sind einige Male um das Haus gefahren. Wir wollten den Wagen nicht klauen “ Mit weinender Stimme erzählte Alex die Wahrheit. Er vergas auch nicht zu erwähnen, das er selber gar nichts gemacht hätte, sondern nur mit in dem Wagen gesessen hatte.

“Hose hoch – und hinsetzten“  befahl Alex Vater seinem Sohn. Über eine Stunde saßen die beiden dann noch zusammen und Alex schilderte seinem Vater den ganzen Vorfall. Dann gingen sie schlafen.

Am nächsten morgen lag der Teppichklopfer immer noch auf dem Wohnzimmertisch. Alex sah beim Kaffeetrinken immer wieder hinüber, bis der Vater ihn aufkläre: “Wenn du nicht die Wahrheit gesagt hast  . . . .“ 
Es war ja ein Sonntag, Alex und sein Vater fuhren mit dem Auto zur Polizeistation. Das Protokoll von heute Nacht sollte ergänzt werden gab Alex Vater an. Schnell stellte sich heraus, dass wohl eher nichts zu ergänzen war, sondern es wurde ein neues Protokoll geschrieben, nun der Wahrheit entsprechend. “So schnell ein Sinneswandel “ stellte der Polizist fest  “da muss es aber ordentlich was gesetzt haben “ Alex wurde rot, es war ihm peinlich und der Vater erwiderte: “Oh ja, und er dachte wohl er ist zu alt dafür“.

Nachdem das Protokoll unterschrieben war verabschiedeten sich die beiden von den Polizisten. “Ja, dann werden wir uns mal um den anderen kümmern“ sagte der eine Polizist, nahm seine Mütze und ging zu seinem Streifenwagen.

Meine beiden Freunde 20 ( Probefahrt  II)

 Die Polizisten fuhren in das Autohaus Möller OHG, vorher hatten sie jedoch den Inhaber angerufen, er möge doch noch einmal zu seinem Betrieb kommen, es gäbe neue Informationen, die vor Ort besprochen werden sollten.

Freundlich und erwartungsvoll wurden sie vor dem Betriebsgebäude von Herrn Möller erwartet. “Was gibt’s neues ? “ fragte er neugierig die Polizisten und ließ sie in seinem Büro Platz nehmen. “Einen Täter haben wir, von dem zweiten den Namen und die Adresse. Es handelt sich um einen 17 – jährigen Frank  - und der soll hier lernen.“ berichtete der Polizist. Herr Möller war außer sich. Sein Lehrling Frank - er konnte es kaum glauben. Dann berichtete der Polizist was in den vergangenen 24 Stunden passiert war. Herr Möller konnte es nicht fassen. “Aber, es gibt da noch ein Problem, Sie müssen Anzeige erstatten, denn einen Diebstahlsversuch können wir nicht mehr nachweisen, und die Autofahrt hat auf Ihrem Privatgrundstück stattgefunden, also nicht auf öffentlicher Straße. Das ist rechtlich nicht ganz einfach, eher ein privates Problem zwischen Ihnen und Ihrem Lehrling, zumal er von Ihnen wusste, wo sich die Autoschlüssel befinden, und Sie damit – na ja - mal vorsichtig ausgedrückt  - Beihilfe zu der Fahrt geleistet haben. Sie sollten das lieber privat klären, also ohne Strafanzeige und Staatsanwaltschaft. Wir werden ihn natürlich am Montag dazu vernehmen, aber den Diebstahlsverdacht können wir wohl nicht halten. “

Herr Möller hatte es begriffen. Die Polizisten verließen das Büro und verabschiedeten sich. Fünf Minuten Später saß Herr Möller am Telefon um seinen Lehrling Frank anzurufen. Lange klingelte es, bis Franks Mutter das Gespräch annahm. “Ist Frank zu Hause, ich habe etwas dringendes mit ihm zu bereden “ fragte Herr Möller. Franks Mutter rief ihren Sohn, der müde die Treppe herunterkam, denn er war erst gegen 6.00 Uhr nach Hause gekommen und übergab ihm den Hörer. “Es tut mir leid, Herr Möller, das war nicht beabsichtigt . . es war ein großer Fehler . .“ was erzählte Frank denn da dachte sich seine Mutter. Als Frank den Hörer aufgelegt hatte, wollte sie ihn noch fragen, er aber lief in sein Zimmer, zog sich an und fuhr mit dem Moped in die Firma. “Zum Kaffee bin ich zurück “ rief er seiner Mutter im Vorbeigen noch zu. Frank fuhr  in die Werkstatt, in der Herr Möller auf ihn wartete. Er stellte sein Moped ab und ging in das Büro.

“Bitte entschuldigen Sie“ waren seine ersten Worte. “Ich höre“ erwiderte Herr Möller. Frank überlegte, anscheinend war alles herausgekommen und die Wahrheit zu sagen erschein ihm am sichersten. Also packte Frank aus und berichtete über die Vorkommnisse der vergangenen Nacht.Herr Möller konnte es nicht fassen, sein Lehrling und dann solche Sachen, und dazu noch mit einem Kundenwagen und ohne Führerschein.
“Du bist entlassen – fristlos entlassen, ich will dich hier nie wieder sehen !“ brüllte ihn Herr Möller an. Frank war den Tränen nahe, “aber ich habe mich doch entschuldigt – und ich werde das auch wieder gutmachen“ erwiderte Frank. “Können wir das nicht anders regeln, betrafen Sie mich sonst wie-  und ich komme auch am Samstag zum Autowaschen“ Frank versuchte alles, nur rausfliegen wollte er nicht. “Komm mal mit“ sagte Herr Möller und schob seinen Lehrling vor sich durch die Werkstatt in die Waschhalle. “Jetzt kannst du mal kennen lernen, wie ich so etwas bei meinen Jungs bestrafe. Leg dich über den Hochdruckreiniger, ich komme gleich wieder“. Frank war verunsichert, er ahnte was gleich passieren würde, war aber auch froh, seine Entlassung dadurch eventuell verhindern zu können. Herr Möller kam nach einiger Zeit wieder, er hatte wohl nicht das richtige gefunden und so hatte er in der Hand einen Wasserschieber mit dem die Halle gereinigt wurde, unten eine Gummileiste in einer Aluschiene und das ganze an einem Besenstil. Er drehte den Wasserschieber um, nahm die Gummileiste in die Hand, zog sie aus der Aluschiene heraus und ließ sie einmal kräftig durch die Luft sausen.

“Überlegen “ hatte ich gesagt - und Frank gehorchte. Er legte sich über den Hochdruckreiniger in der Waschhalle und wusste nun was ihm blühte. Herr Möller holte aus und zog ihm die Gummileiste quer über beide Hinterbacken. Franks Lee – Jeans saßen stramm auf dem Hintern und boten wenig Schutz. Und wieder zog er die Gummileiste quer über beide Backen. “Freundchen – so muß man mit euch umgehen, das ist die Sprache die ihr versteht“ und wieder klatschte es über beide Backen. Frank wimmerte leicht, die Hiebe taten wirklich weh, mehr als der Rohrstock zu Hause. Er riss sich  zusammen, er wollte sich keine Blöße geben, aber auch seine Schuld eingestehen und die Strafe annehmen. “Vier Sonnabende kommst du hierher zum Autowaschen  und wehe das klappt nicht“ so Herr Möller. Und wieder klatschte es auf Franks Hintern. Nach 12 Schlägen kam Frank hoch. Vor Schmerzen rieb er sich den Hintern und tanzte in der Waschhalle umher.  “Und ich bin nicht entlassen“ fragte er noch einmal ungläubig seinen Chef. “Nein“ erwiderte der, “Du bist doch noch ein junger Bengel, Strafe muß sein, aber das hier scheint mir besser zu sein als mit dem Staatsanwalt und deiner Entlassung. “Überlegen“ befahl er Frank wieder und weitere 6 Hiebe erhielt er mit der Gummileiste quer über beide Backen.

“Das reicht“ Frank kam hoch, rieb sich den Hintern  und verließ mit Herrn Möller die Waschhalle. “Letzte Verwarnung“ gab Herr Möller zu bedenken “Wenn noch einmal so etwas passiert, dann war`s das !. Und ab nächsten Sonnabend Autowaschen – vier Wochen lang !“ Frank hatte verstanden, er war noch einmal davongekommen. Freundlich verabschiedete er sich von Herrn Möller, er bedankte sich für sein Verständnis und gelobte noch einmal Besserung.

Zu Hause ging Frank sofort in sein Zimmer und legte sich aufs Bett. Seine Mutter kam herein und fragte was vorgefallen war, aber Frank wollte nichts sagen – “es ist alles in Ordnung“ war sein Kommentar dazu.
Frank dachte nach. Er war ja selber schuld, wie konnte er sich darauf einlassen, erst Bier trinken und dann mit Alex den Wagen nehmen . . . .  er war  froh noch einmal davongekommen zu sein.
Am Montag morgen fuhr er mit gemischten Gefühlen zur Arbeit. Der VW stand noch immer an seinem alten Platz und sein Meister begrüßte ihn freundlich. Auch die Kollegen und Herr Möller begrüßten ihn, als sei nichts gewesen.

Die erste Arbeit die Frank und ein Kollege sofort erhielten, konnte Frank zwar verstehen, alle anderen wunderten sich und fanden sie überflüssig. Die beiden Lehrlinge mussten in ein nahe gelegenes Eisenwarengeschäft fahren und dort einen massiven Briefkasten aus Stahl kaufen, der außen neben dem Kundeneingang an der Hauswand angebracht wurde. “Hier können die Kunden ihre Fahrzeugschlüssel einwerfen, wenn die Werkstatt schon geschlossen hat und sie ihren Wagen später bringen“ erläuterte Herr Möller die Aktion.

Nach Feierabend setzte sich Frank auf sein Moped und fuhr glücklich nach Hause zurück. Seine Mutter öffnete ihm die Tür und zog  ihn gleich ins Wohnzimmer. “Was war gestern los“ fragte sie ihn “die Polizei war vorhin hier, du sollst morgen Abend zur Vernehmung auf die Wache kommen, du hast ein Auto gestohlen und bist damit ohne Führerschein gefahren“ brachte sie wütend heraus. Frank war geschockt. Alles schien überstanden und nun kommt auch noch die Polizei dazu. Frank setzte sich zu seiner Mutter und erzählte ihr was vorgefallen war. Sie war entsetzt, ihr Sohn, 17 Jahre alt, stiehlt in seiner Firma ein Auto und fährt damit betrunken aus Jux und Tollerei nachts über das Firmengelände. “Sofort auf dein Zimmer“ befahl sie ihrem Sohn, das muss ich erstmal mit deinem Vater klären.

Frank ging auf sein Zimmer. Nun auch das noch, er ahnte was folgen könnte, sollte er mit 17 Jahren noch einmal Prügel beziehen ? Seit über einem Jahr lag der Rohrstock unbenutzt auf dem Bücherregal . . . . . .  . Frank war unsicher. Er kannte seine Eltern und er wusste auch, das sie ihre Erziehungsgrundsätze hatten und das er zu weit gegangen war – nicht etwas zu weit, sondern so etwas hatte es bisher noch nicht gegeben. In 30 Minuten, so gegen 18.00 Uhr kommt sein Vater, sie wird ihm alles erzählen – und dann ……?

Frank wollte nichts dem Zufall überlassen. Er stand vor seinem Kleiderschrank und zog die alte graue Lederhose aus dem Regal. Schnell hatte er die Jeans heruntergelassen und zog sich seine alte kurze Lederhose an. Es fiel ihm schwer, er hatte die Hose seit etwa 2 Jahren nicht mehr angehabt, nur mit Mühe konnte er die Knöpfe am Latz schließen, die Hose saß stramm und eng über seinem Hintern. Sie war sehr kurz, die Oberschenkel lagen frei, er war aus der Hose einfach herausgewachsen. Aber eines war ihm sicher, wenn er eine Tracht bekommt, dann ist die Lederhose immer noch besser als die Jeans. Er stand oben am Fenster und wartete auf seinen Vater. Pünktlich gegen 18.00 Uhr kam er nach Hause, stellte Wagen in die Garage und ging ins Haus. Seine Frau erwartete ihn bereits und verschwand mit ihm im Wohnzimmer. Frank konnte oben nur hören, dass sie sich aufgeregt unterhielten. Nach etwa 10 Minuten ging die Tür auf und Franks Vater rief nach oben zu seinem Sohn: “Frank, sofort herunterkommen – wir haben mit dir zu reden“.

Langsam kam Frank die Treppe herunter und ging in das Wohnzimmer. “Aha, der Herr hat sich schon vorbereitet“ sagte Franks Vater als er seinen Sohn in der kurzen Lederhose sah. Es war zwar Sommer, aber mit 17 Jahren in der alten Lederhose, da konnte er sich schon seinen Teil denken. Noch einmal erzählte Frank was geschehen war. Er gab auch deutlich zu erkennen, dass eigentlich alles erledigt ist, und er als Strafe für Herrn Möller an den kommenden 4 Sonnabenden die Gebrauchtwagen waschen wird. “Und die Polizei ?“ fragte ihn sein Vater nachdrücklich. Frank schwieg, darüber hatte er auch noch nicht nachgedacht. “Was sollen wir bloß mit dir machen ? – so fängt das an und dann endet es im Gefängnis“ warf Franks Mutter ein.  “ Nein, nein “ erwiderte der Vater “das werde ich ihm austreiben, dann macht er so etwas nie wieder, verlass dich drauf “  Er stand auf, nahm Frank am Arm und ging mit ihm in das Arbeitszimmer.
Dort stellte er den Schreibtischstuhl in die Zimmermitte und langte auf das Bücherbord um den Rohrstock herunter zu nehmen. Er musste etwas suchen, beim saubermachen waren beide Rohrstöcke ganz an die Wand geschoben worden, so dass er sie nicht gleich fand. Nun hatte er beide heruntergenommen, den alten dünnen und den neueren dicken, der für die Lederhose angeschafft wurde. Er legte den dicken Rohrstock zurück. Frank sah das mit entsetzen, denn das konnte nur bedeuten, die Hose kommt herunter und es gibt was auf den nackten Hintern oder den Slip. “Hose runter und überlegen“ befahl ihm sein Vater. Zögerlich folgte Frank seiner Aufforderung. Er ließ die Lederhose bis auf die Knöchel herunterrutschen und legte sich über die Stuhllehne. Sein Vater trat neben ihn, zog den Slip mit einem Ruck stramm und wollte gerade zum ersten Hieb ausholen, als er rote Striemen auf dem Hintern seines Sohnes bemerkte. “Vom wem hast du Dresche bekommen “ fragte er seinen Sohn. Frank hatte das natürlich verschwiegen und gab nun ehrlich zu, dass Herr Möller ihm kräftig einige Hiebe übergezogen hatte, statt ihn sofort zu entlassen. “Gut der Mann“ erwiderte Franks Vater “ Genau das richtige, der weiß wie man mit solchen Burschen umgeht “

Franks Vater überlegte. Er zog seinem Sohn den Slip ganz herunter und konnte jetzt auf dem nackten Hintern die Striemen noch deutlich erkennen. “ Mein Sohn“ sprach Franks Vater “Ich mache heute eine Ausnahme, nur heute und nie wieder, weil du schon ordentlich Dresche bekommen hast. Du kannst die Hosen hochziehen und bekommst deine Tracht auf die Lederne“. Freudig kam Frank hoch, zog sich schnell seine Hosen an und legte sich wieder über. Franks Vater hatte in der Zwischenzeit den Rohrstock getauscht. Er nahm den dicken 8 mm Rohrstock in die Hand, zog Franks Lederhose noch einmal kräftig stramm und ließ den Rohrstock 17 Mal auf seinem Hintern tanzen. Frank jammerte etwas, hielt aber tapfer still. “17 Hiebe für einen 17 – jährigen “ das war das Argument des Vaters. Nach dem 17. Hieb durfte er aufstehen und rieb sich beide Hinterbacken. Es hatte ordentlich gezogen, zumal die alten Striemen noch nicht abgeklungen waren.

Die Polizei stellte das Verfahren gegen Frank ein und an den nächsten 4 Sonnabenden konnte man ihn beim Wagenwaschen sehen.

Frank oder Bernd haben danach nie wieder eine Tracht Prügel erhalten. Zumindest ist mir nichts bekannt. Damit ist dieses die letzte Episode von meinen Freunden Frank und Bernd.

Bernd ist bis heute als Beamter bei der Bundespost. Er hat nie geheiratet, weil die deutschen Gesetzte ihn nach einer Scheidung zu einem armen Mann machen würden, wie er sagt. Er lebt in einer norddeutschen Großstadt in einer Eigentumswohnung und verbringt die Freizeit mit einer Freundin auf seiner Segelyacht auf der Ostsee.

Frank wurde Autoschlosser in einer VW – Werkstatt. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. Sie leben in Norddeutschland.