Ein kurzer Abriß zur Entwicklung der Schule 1945 bis 1970:

Ab 1945:     Kultur, Bildung und Schule wurde Ländersache. Jedes Bundesland entschied entsprechend der politischen
                    Mehrheitsverhältnisse über Lehrpläne und Ziele. Bürokratische Verordnungen und Gesetze regelten das Schulwesen.
                       
                    Das 3 - gliedrige Schulsystem war fester Bestandteil an allen Schulen. Nur mit entsprechendem Leistungsnachweis
                    mittels Prüfung, war der Übergang von einer Schulart zur anderen möglich. Es galt das Leistungsprinzip an allen Schulen.
                    Ordnung und Disziplin waren selbstverständlich. Der Lehrer war eine Autorität.

                   
Ab 1965:      Autorität und Disziplin gerieten ins Schwanken. Viele  Bundesländer verboten die Prügelstrafe  in der Schule, so daß der
                     Rohrstock  nur noch als Zeigestock diente. Eine grundlegende Veränderung in der Gesellschaft zeichnete sich ab, offen durch die
                     sog. 68 - Revolution  gekennzeichnet.



























So sahen sie aus, die Schüler im Jahr 1964: Diszipliniert  und ordentlich aufgestellt. In der praktischen kurzen Lederhose